# AM-11 Transfer von Hardware

- Bereich: AM – Asset Management
- Gegenüber C5:2020: neu in C5:2026
- Webseite: https://c5.patrickscheid.de/am-11/

## Basiskriterium

### AM-11.01B

Auf der Grundlage einer Risikobeurteilung (vgl. OIS-07) stellt der Cloud-Anbieter den sicheren und kontrollierten Transfer von Hardware-Objekten, die in der Produktionsumgebung des Cloud-Dienstes verwendet werden, an einen externen oder alternativen Standort sicher.

### AM-11.02B

Der Transfer von Hardware wird durch benanntes Personal autorisiert.

**Ergänzende Information:**

Die Autorisierung stellt sicher, dass Transfers von Hardware-Objekten, ob intern oder extern, kontrolliert, nachvollziehbar und mit organisatorischen Richtlinien konform sind. Dies ist besonders wichtig für Assets, die sensible Daten enthalten oder in Produktionsumgebungen verwendet werden. Der Prozess umfasst typischerweise:

1. die Verifizierung von Asset-Eigentum und Klassifizierung;
2. die Bewertung zugehöriger Risiken;
3. die Dokumentation des Transferantrags und der Genehmigung; und
4. die Bestätigung der sicheren Handhabung während des Transports.

### AM-11.03B

Der Cloud-Anbieter stellt sicher, dass alle Transfers von Hardware-Objekten, die in der Produktionsumgebung des Cloud-Dienstes verwendet werden, unter Verwendung sicherer, dokumentierter Methoden durchgeführt werden, die darauf ausgelegt sind, unbefugten Zugriff, Manipulation, Datenabfluss oder Verlust während des Transports zu verhindern. Diese Methoden umfassen physischen Schutz, Nachverfolgung der Nachweiskette und Verifizierung bei Erhalt.

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Quelle: BSI C5:2026, maschinenlesbare Fassung v1.1.0, © Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) 2026, unverändert wiedergegeben unter CC BY-ND 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/deed.de). Änderungshinweise: BSI C5:2026 Änderungshistorie, © BSI 2026, CC BY-ND 4.0. Inoffizielle Darstellung, ohne Verbindung zum BSI.
