# CRY-14 Sichere Deaktivierung kryptographischer Schlüssel

- Bereich: CRY – Kryptographie und Schlüsselmanagement
- Gegenüber C5:2020: geändert (vorher CRY-04)
- Webseite: https://c5.patrickscheid.de/cry-14/

## Basiskriterium

### CRY-14.01B

Der Cloud-Anbieter hat Verfahren dokumentiert und umgesetzt, um kryptographische Schlüssel zu deaktivieren. Diese Verfahren stellen sicher, dass:

1. abgelaufene Schlüssel nicht länger für Verschlüsselungszwecke verwendet werden, aber bei Bedarf weiterhin zur Entschlüsselung verwendet werden können;
2. abgelaufene Schlüssel nicht länger zur Erstellung von Signaturen verwendet werden, aber weiterhin zur Signaturverifikation verwendet werden können;
3. deaktivierte Schlüssel schließlich vernichtet werden, wenn sie nicht mehr benötigt werden, wobei relevante Metadaten für Audit-Zwecke aufbewahrt werden; und
4. alle Maßnahmen im Zusammenhang mit der Deaktivierung und Vernichtung von Schlüsseln im Schlüsselmanagementsystem aufgezeichnet werden, um ein detailliertes Audit-Log aufrechtzuerhalten.

## Änderungen gegenüber C5:2020

Aus der BSI C5:2026 Änderungshistorie, die das BSI bisher nur auf Englisch veröffentlicht.

**Basiskriterium:**

Dissolved the former key management criterion and moved deactivation of keys into its own criterion with extended requirements.

**Zusatzkriterium:**

Dissolved the former key management criterion and moved deactivation of keys into its own criterion, to which the former key management additional criterion does not apply.

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Quelle: BSI C5:2026, maschinenlesbare Fassung v1.1.0, © Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) 2026, unverändert wiedergegeben unter CC BY-ND 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/deed.de). Änderungshinweise: BSI C5:2026 Änderungshistorie, © BSI 2026, CC BY-ND 4.0. Inoffizielle Darstellung, ohne Verbindung zum BSI.
